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Keyword-Recherche ohne teure Tools

Oliver Hamann
Keyword-Recherche ohne teure Tools

Der Kern der Keyword-Recherche ist einfach: herausfinden, mit welchen Worten deine Kunden suchen, damit du genau diese Worte auf den richtigen Seiten verwendest. Das geht zu großen Teilen kostenlos. Du musst nur wissen, wo du hinschaust.

Was Keyword-Recherche wirklich ist

Eine Keyword-Recherche beantwortet drei Fragen: Welche Begriffe geben meine Kunden bei Google ein? Wie oft passiert das? Und welche Seite meines Shops sollte für welchen Begriff erscheinen? Mehr ist es im Grunde nicht. Viele Shops schreiben in ihrer eigenen Fachsprache statt in der Sprache der Kunden. Das ist der Fehler.

Kostenlose Quellen, die fast jeder übersieht

  • Google-Autocomplete: Tippe deinen Hauptbegriff ein und sieh, was Google vorschlägt – das sind echte, häufige Suchanfragen.
  • „Ähnliche Fragen” und „Verwandte Suchanfragen”: liefern dir Themen und Formulierungen direkt aus der Suchergebnisseite.
  • Google Search Console: zeigt dir kostenlos, für welche Begriffe dein Shop schon erscheint – oft Begriffe, an die du nie gedacht hättest.
  • Deine interne Shop-Suche: Was tippen Besucher in dein Suchfeld? Das ist ungeschönte Kundensprache.

Suchintention: der wichtigste Schritt

Ein Keyword ohne Kontext ist wertlos. Entscheidend ist die Suchintention – will der Nutzer sich informieren, vergleichen oder kaufen? Kommerzielle Begriffe wie „edelstahl gewürzmühle kaufen” gehören auf eine Kategorie- oder Produktseite. Informative Fragen wie „welche gewürzmühle ist die beste” gehören in einen Ratgeber-Blogbeitrag. Wer die Intention trifft, rankt leichter und verkauft mehr. Wie du kommerzielle Keywords auf Kategorieseiten einsetzt, zeigt der Beitrag Kategorietexte: das unterschätzte SEO-Werkzeug. Und wenn du dich fragst, welche Textlänge für welchen Seitentyp passt, hilft unser Beitrag zur Produkttext-Länge fürs Ranking.

Longtail schlägt oft die großen Begriffe

Die großen, kurzen Keywords sind hart umkämpft. Längere, spezifischere Suchphrasen – „wasserdichte wanderschuhe damen größe 41” – haben weniger Volumen, aber eine viel klarere Kaufabsicht. Sie sind leichter zu erobern. Kleinere Shops gewinnen mit Longtail-Keywords schneller. Den Kontext dazu liefert der Onlineshop-SEO-Leitfaden.

Recherche und Tracking in einem Werkzeug

Die kostenlosen Quellen sind hervorragend für den Einstieg – aber mühsam, wenn du systematisch für 40 Kategorien arbeiten willst. Hier hilft der Ranking-Tracker der WawiCreatorSuite mit seinem Unter-Tab Keyword-Recherche. Er fragt über die DataForSEO-Datenbank ab, für welche Keywords deine Domain oder eine bestimmte URL bei Google bereits rankt – inklusive Position und Suchvolumen. So entdeckst du Begriffe, mit denen du schon in der Nähe der ersten Seite stehst und nur noch einen kleinen Schub brauchst.

Besonders praktisch: Passende Keywords hakst du an und übernimmst sie mit einem Klick in den eigentlichen Ranking-Tracker. Dort verfolgst du dann ihre Google-Position über die Zeit. Eine Funktion deckt dabei eine typische Falle auf – die Spalte „Domain” zeigt, ob für ein Keyword eine andere Seite deiner Domain stärker rankt als die eigentlich gewünschte. Das ist ein klarer Hinweis auf Keyword-Kannibalisierung, also zwei Seiten, die sich um denselben Begriff streiten. Wer mag, lässt sich vom Tool sogar zu jeder Wawi-Kategorie passende Such-Keywords vorschlagen. Per Knopfdruck.

Erfolg messen

Recherche ist nur der Anfang. Der Wert zeigt sich erst, wenn du die gefundenen Keywords über die Zeit verfolgst und siehst, wie deine Optimierungen die Positionen verbessern.

Fazit

Gute Keyword-Recherche braucht kein teures Abo. Hör deinen Kunden zu – Google-Autocomplete, Search Console und die interne Shop-Suche liefern dir ihre Sprache. Und denk dabei in Suchintention, nicht in einzelnen Worten. Longtail-Keywords schlagen oft die großen Begriffe. Wer es systematisch über das ganze Sortiment treiben will, findet im Ranking-Tracker der WawiCreatorSuite Recherche und Erfolgskontrolle in einem Werkzeug. Sobald du die Keywords gefunden hast, zeigt dir der Beitrag zu Title Tag & Meta Description, wie du daraus starke Snippets formulierst.

Häufige Fragen zur Keyword-Recherche

Was genau mache ich bei der Keyword-Recherche?

Du findest heraus, mit welchen Begriffen deine Kunden bei Google suchen, schaust dir an, wie oft sie gesucht werden, und ordnest jedem Begriff die passende Seite in deinem Shop zu – Kategorie- oder Produktseite.

Reichen kostenlose Quellen für die Keyword-Recherche?

Ja. Google-Autocomplete, ähnliche Fragen, verwandte Suchanfragen, die Search Console und deine interne Shop-Suche sind kostenlos und liefern echte Kundensprache. Für den Einstieg vollkommen ausreichend.

Was ist die Suchintention?

Die Absicht hinter einer Suche: Will der Nutzer sich informieren, vergleichen oder kaufen? Ein kommerzieller Begriff wie „Wanderschuhe kaufen” gehört auf eine Kategorieseite, eine Frage wie „Welche Wanderschuhe für Alpen?” in den Blog.

Soll ich mich auf Keywords mit hohem Suchvolumen konzentrieren?

Nicht ausschließlich. Hochvolumige Begriffe sind hart umkämpft. Längere, spezifischere Suchbegriffe haben weniger Volumen, aber klarere Kaufabsicht und sind leichter zu ranken. Gerade kleinere Shops profitieren von Longtail.

Wie viele Keywords sollte ich pro Seite einbauen?

Ein Hauptkeyword und 2-4 verwandte Begriffe. Mehr verwässert den Fokus. Google versteht Synonyme – du musst nicht jeden Begriff zehnmal wiederholen.

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